• Kathrin Häckert

    Kathrin Häckert

    Kurz vorgestellt

Über mich

„Daß ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Faust: Der Tragödie Erster Teil). Goethe hat es so schön auf den Punkt gebracht, besser könnte ich es nicht. Ja, das ist die Frage, die mich seit ich lesen kann umhertreibt. Ich wollte immer wissen, warum all die Dinge in der Welt passieren. Mein Weg führte mich über viele Bücher, eine Schulzeit mit Höhen und Tiefen, einen kleinen Umweg eines Wirtschaftsingenieurstudiums zum Studium der Soziologie, Rechtswissenschaft und Angewandten Ethik. Ich habe viel Zeit damit verbrachte, die Systemtheorie von Niklas Luhmann zu verstehen - um ehrlich zu sein neun Semester. Auch dieser Weg war steinig: Es gab Zeiten da liebte ich seine Theorien und es gab Zeiten, da lehnte ich sie völlig ab. Heute sind sie ein großer Teil meines Lebens, sie bestimmen oft mein Denken und Handeln. Mit der Ausbildung zum Systemischen Coach habe ich gelernt wie man Luhmann im Bereich des Coachings einsetzen kann. Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert.

„Und was ist mit der Fotografie?“ fragen Sie sich sicherlich. Ich habe die Fotografie erst vor fünf Jahren für mich entdeckt. Nein, ich bin nicht eine von denen, die schon als Kind nur mit Kamera vor dem Gesicht zu sehen waren. Wie schon erwähnt hat man mich als Kind eher mit einem Buch als mit einer Kamera antreffen können. Es liegt daher nahe, dass ich versucht habe, meine Gedanken und Gefühle über Worte auszudrücken, ich habe Gedichte geschrieben. Einen kleinen Abstecher habe ich auch in die Malerei gemacht. Doch es gelang mir nicht, das auf`s Papier zu bringen, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Die Fotografie war viele Jahre für mich nicht viel mehr als für andere. Diese Liebe hat sich langsam über die Jahre hin entwickelt. Sie ist gewachsen bis dahin, dass ich mir ein Leben ohne Pixel nicht mehr vorstellen kann. Als ich vor vier Jahren die erste Kamera kaufte, habe ich versucht über Bilder zu zeigen wie ich die Welt sehe und empfinde. Carry Fischer hat es mit folgenden Worten zusammengefasst: „Take your broken heart, make it in to art (Carry Fischer / Princess Leia). Für mich funktioniert die Fotografie nicht ohne das Herz. Auch wenn ich heute nicht mehr nur für mich selbst fotografiere, sondern im Auftrag für andere. Ganz klar gehören für mich zur Fotografie von Hochzeiten und Familien Emotionen, aber auch in die Werbefotografie.

Was mich am Fotografieren vor allem fasziniert, ist, dass ich meine Wahrnehmung nach außen richte und damit neue Perspektiven schaffe. Das Objektiv gibt einen begrenzten Ausschnitt vor, den man fokussieren muss. Durch diese ungewohnte Sicht gelingt es mir, die Welt und damit mich selbst (ganz im systemischen Sinne) mit neuen Augen zu sehen. Bei der Fotografie muss ich mich auf das Wesentliche fokussieren, sonst funktioniert ein Bild nicht. Es wirkt sonst vielleicht langweilig oder überladen. Genauso ist es im Leben, durch einen achtsamen Umgang mit sich fokussiert man sich zugleich auch. Für mich selbst heißt das, dass ich meine Möglichkeiten besser ausschöpfe und meine Grenzen zu respektieren lerne.

In einem Buch habe ich Folgendes gelesen „Begabte Menschen-Fotografen sind auch meist gute Psychologen. Die Psychologie verhilft uns zudem dazu, das Selbst besser zu verstehen und somit auch Fragen zu klären, warum wir fotografieren und wie wir es schaffen können, unsere Gefühle und Gedanken fotografisch umzusetzen“ (Barnow 2017: 4). Dies beschreibt ganz gut, warum ich die Fotografie und das Coaching in meinem Webauftritt nicht trennen werde. Denn ohne mein soziologisches uns psychologisches Wissen und ohne meine Leidenschaft für Menschen würde ich nicht auf die Weise fotografieren, wie ich es tue, würde nicht erklären, dass meine Fotografie sich mit mir wandelt. Deshalb habe ich ein Konzept (weiter-)entwickelt, in dem ich Fotografie und Coaching verbinde (siehe Fotografie und Coaching).

Mein beruflicher Weg führte mich bereits über verschiedene Stationen von der Beratung von Einzelpersonen über die Beratung von Organisationen mit Blick deren Strategieentwicklung bis hin zur Freiberuflichkeit. In der Freiberuflichkeit verbinde ich meine Leidenschaften zu einem Konzept. Im Mittelpunkt dabei steht die Strategieberatung - gepaart mit Einflüssen aus der Kunst und dem Coaching.