• Coaching von Relation I SHIP

    Coaching von Relation I SHIP

    Suche nach persönlichen Handlungsalternativen

Coaching: Die Suche nach persönlichen Handlungsalternativen

Klassisches Coaching

Klassisches Coaching

Beim klassischen Coaching geht es um individuelle Lösungswege, ich berate nicht in dem ich Ratschläge erteile, sondern den Coaching-Prozess gestalte.

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Coaching und Fotografie

Coaching und Fotografie

Fotgrafien können Menschen helfen, sich besser zu verstehen. Die Außenperspektive der Fotografie dient der Reflexion und Außendarstellung von Persönlichkeitsprofilen.

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Coaching und Segeln

Coaching und Segeln

Durch die Verbindung von Coaching und Segeln wird verantwortungsvolle Führung anders erlebbar.

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Als Coachin habe ich mich den Wachstumsprozessen meiner Klienten verschrieben. Ich begleite Menschen auf ihrem Weg, unterstütze sie in Krisen und bei ihrer Weiterentwicklung.

Schaut man auf den Ursprung des Begriffs „Coach“, welcher seine Wurzeln im Ungarischen hat und Kutsche heißt, dann vermittelt dies den wesentlichen Kern des Coachings. Denn die Kutsche ist ein Hilfsmittel, um sich auf den Weg zu einem Ziel zu begeben. Als Seglerin bevorzuge ich jedoch das Bild eines Boots. Denn kaum jemand benutzt heute noch eine Kutsche zur Fortbewegung und es ist schwierig, sich in die Unwägbarkeiten hineinzuversetzen, die so eine Reise mit einer Kutsche bereithält. Die Reise mit einem Segelboot ist für mich besser nachvollziehbar. Denn um mit einem Segelboot ans Ziel zu kommen, benötigt man Wind und das Wissen, wie ich den Wind unter Einbezug der Windrichtung, nutzen kann. Nur so viel dazu, in der Schifffahrt ist es nicht möglich die Erreichung seines Ziels nur anhand der Seemeilen zu bemessen. Dazu benötigt es Wissen über äußere Faktoren wie Wind, Gezeiten, Strömungen, die wir nicht beeinflussen, aber auf die wir uns einstellen können.

Auch die Systemtheorie lässt sich mit Hilfe der Seglerei erklären. Eine Flaute ist per se nichts schlimmes, sie kann uns jedoch sehr nervös machen, da wir nicht vorwärts kommen und daher womöglich unser Ziel nicht rechtzeitig erreichen. Epiktet (* um 50, † um 138) fasst es schon lange vor der Begründung der Systemtheorie folgendermaßen zusammen: „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sichtweise darauf“. Bevor ich auf die Systemtheorie eingehen werde, möchte ich Ihnen in kurzen Stichpunkten aufzeigen, was Sie von einem Coaching zu erwarten haben:

Was ist Coaching* (in Anlehnung an Kunc-Schulze)

  • Ein qualifiziertes Coaching erfolgt auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Soziologie, Psychologie und der Verhaltensforschung.
  • Ein ganzheitliches Coaching ist prozessoffen und individuell.
  • Es werden Fragestellungen behandelt, die die beruflichen und privaten Aufgaben und Rollen sowie die Persönlichkeit des Coachees betreffen.
  • Visualisierung ist ein fester Bestandteil eines effektiven Coachings. Denn es dient dem Verständnis, der Dokumentation und der Unterstützung im Lernprozess.
  • Coaching fördert die individuelle Weiterentwicklung und Leistungsfähigkeit des Coachees.
  • Der Klient trägt die volle Verantwortung für sich und seine Handlungen innerhalb und außerhalb der Coachingsitzungen. Der Coach steht dem Klienten als Prozessbegleiter und zur Unterstützung bei Seite. Die eigentliche Veränderungsarbeit wird von Coachee geleitstet. Der Coachee muss daher bereit sein sich mit sich selbst und seiner Situation auseinanderzusetzen.
  • Coaching denkt keinen psychotherapeutischen Bedarf. Ein Coach erkennt die Grenzen und teilt diese mit und findet mit dem Coachee gemeinsam Wege.
  • Der Coach ist in der Verantwortung seine Kompetenzen durch Fortbildungen zu aktualisieren und zu erweitern.
  • Die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Coach und Coachee ist Vertrauen, Respekt und Diskretion.

Fasst man all diese Punkte zusammen, kann man in einem Satz ausdrücken, was Systemisches Coaching ist: „Systemisches Coaching ist Beratung ohne Ratschlag – eine Beziehung zwischen Coach und Coachee, in der der Coach die Verantwortung für die Gestaltung des Coachingprozesses und der Coach die inhaltliche Verantwortung übernimmt – also die Verantwortung dafür, an seinem Problem zu arbeiten“ (Radatz 2006: 16). Es geht also darum, an konkret anstehenden Problemen zu arbeiten. Die Probleme können aus unterschiedlichen Lebensbereichen stammen: Beruf (z.B.: Wie möchte ich mich persönlich weiterentwickeln?), Organisation (z.B.: Wie löse ich Konflikte im Team?), Privatleben (z.B.: Wie kann ich mit dem Tod einer geliebten Person umgehen?).

Im Coaching steht also die Persönlichkeit des Coachees im Mittelpunkt. Ich werde kurz auf den Begriff der Persönlichkeit eingehen, um Ihnen ein Gefühl von meinem Persönlichkeitsbegriff zu vermitteln und darzustellen, warum die Persönlichkeit der zentrale Faktor im Coaching istt. In der Psychologie gibt es verschiedene Persönlichkeitstheorien, meines Erachtens nach kommen unterm Strich „alle Theorien zu dem Schluss, dass Persönlichkeit sich aus einem komplexen Miteinander von einzigartigen psychischen Eigenschaften zusammensetzt, die durch charakteristische Verhaltensmuster in längeren Abständen sichtbar werden (vgl. Kunc-Schulze 2011: 19). Folglich kann man unter Persönlichkeit die charakteristischen Denk-, Erlebens- und Verhaltensweisen verstehen. Diese sind stabil, da sie auf Einstellungen, Werten und früheren Erfahrungen bestehen und sie sind zugleich - aufgrund neuer Erfahrungen und Einflüssen - ständigen Veränderungen unterworfen. Im Coaching unterstütze ich den Coachee mit verschiedenen Methoden einen neuen Blick auf sich selbst, also auf seine Persönlichkeit, zu erhalten. Eine Möglichkeit ist beispielsweise der Einsatz der Fotografie. Denn „was immer man unter Psyche versteht: Der Mensch ist ein Wesen aus Körper, Geist und Seele. Wobei die Seele mehr das Unterbewusste ausdrückt. Im Gesicht zeigen sich Körper, Geist und Seele gleichzeitig, wobei der Körper die Form gibt und die Seele die Empfindung“ (Barnow 2016: 48). Daher ist der Einsatz der Fotografie im Coaching ein gutes Mittel, um mit der Persönlichkeit des Coachees zu arbeiten (siehe Coaching und Fotografie).